Garten,  Glücksmomente

Das Rotkehlchen im Glück

Um meine Terrasse herum habe ich mehrere Futterstellen für Wildvögel verteilt. Bei mir soll ja keiner leer ausgehen, egal ob groß oder klein. Als ich letztens mit einem großen Kaffee bewaffnet meinen Beobachtungsposten vor dem großen Fenster eingenommen hatte, fiel mir das Rotkehlchen auf. Egal, an welchem Häuschen es landen wollte, das arme Ding wurde immer wieder verscheucht. Erst von den zeternden Amseln, dann von den zänkischen Spatzen und zum Schluß von einer kleinen  zickigen Blaumeise. Da saß es nun im Gebüsch. Immer wieder schlug es aufgeregt mit den Flügeln und sah aus, als würde es sich selbst für mangelnde Tapferkeit ausschimpfen. Schließlich verschwand es. Es tat mir doch sehr leid.
Als ich dann wenig später in die Küche ging und anfing zu kochen, sah ich, wohin es sich geflüchtet hatte: In mein neues Vogelhaus im Vorgarten.
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Bisher waren nur sehr wenige Vögel in diesem Vogelhaus. Einmal sah ich eine Meise, einmal eine Amsel. Nun hatte es das Rotkehlchen für sich beansprucht und konnte in absoluter Ruhe speisen.
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Ohne Hektik ab und an mal ein Körnchen herausholen und knuspern.
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Und dann wieder die Umgebung beobachten.
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Es ließ sich auch nicht durch mich stören, als ich das Fenster ankippte. So verbrachte es bestimmt zehn Minuten und wer weiß, ob ich es jetzt dort öfter mal zu sehen bekomme.
Herzliche Grüße
Steffi

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