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DIY: Spülschwämme aus Stoffresten nähen

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Ich nutze einige Schwämme zum sauber machen. Einer zum Abwaschen, einer für die sanitären Anlagen, einer für den Kaninchenkäfig.
Nutzt man sie eine Zeit lang intensiv und wäscht sie vielleicht noch zwischendurch, halten sie nicht sonderlich lange und landen im Müll. Auf der anderen Seite stapeln sich im Nähzimmer diese kleinen Stoffreste, die man nicht wegwerfen mag, weil man sie vielleicht noch gebrauchen kann. So kam ich auf die Idee, Schwämme selbst zu nähen. Da es sich für mich bewährt hat, möchte ich Euch heute zeigen, wie ich sie gemacht habe.
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Wenn ich etwas immer wieder nähen möchte, fertige ich mir eine Schablone aus festem Papier oder Karton an. Hier habe ich die Kartonage benutzt, die ein neu gekauftes Hemd verstärkte. Die Schablone ist 10 cm breit und 12 cm lang, eine Nahtzugabe von etwa 1 cm auf jeder Seite ist mit eingerechnet.
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Für einen Schwamm benötigt man
– einen Oberstoff, hier habe ich ein Stück robuste Baumwolle genommen
– einen Stoff für die Unterseite,  ich habe ein Stück Frottee von einem alten Handtuch genutzt
– ein Stück Volumenvlies, möglichst dick ( ist kein Volumenvlies da, kann man den Schwamm nach dem Wenden auch mit Füllwatte füllen).
– einen Rest Webband oder Kordel (ca. 8 cm).
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Nach der Schablone auf 10 x 12 cm geschnitten, werden die Stoffe rechts auf rechts zusammen und dann auf das Stück Volumenvlies gelegt. Zwischen die beiden Stoffe wird an einer Ecke das Band als Schlaufe eingelegt, so dass die beiden Enden herausschauen. Nun wird rundherum klappkantig abgesteppt, wobei an einer breiten Seite eine Wendeöffnung bleibt.
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Mit einer Schere werden nun die Kanten und Ecken gekürzt ohne die Naht zu beschädigen.
Anschließend wird durch die Wendeöffnung gewendet. Nun wird wieder rundherum klappkantig abgesteppt und dabei die Wendeöffnung geschlossen.
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Ich habe vor dem Nähen die Schwämme noch für ihren künftigen Bestimmungsort durch einen Plott gekennzeichnet, damit es hier nicht zu Verwechslungen kommen kann.
Die Schwämme sind bei mir schon eine Weile in Gebrauch und wurden mehrfach bei 60 Grad gewaschen und im Trockner getrocknet. In der Küche habe ich zusätzlich für ganz schlimme Verkrustungen Topfkratzer* in Gebrauch und eine Spülbürste*.
Viel Spaß beim Nachnähen!
Herzliche Grüße
Steffi

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