Garten

Gartenarbeiten im Juli

Glücklicherweise hat es sich ein wenig abgekühlt. Sonst wäre ich vermutlich kaum zur Gartenarbeit zu bewegen. Und es gibt ein paar Dinge, die getan werden müssen.
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Derzeit wird so einiges erntereif und meist muss man darauf achten, nicht zu spät zu ernten. Ich habe dies bei den Erbsen festgestellt. Ich habe ein paar Tage zu lang gewartet und sie schmeckten sehr mehlig. Im letzten Jahr habe ich bei den Blaubeeren zu lange gewartet. Sie haben dann auch nicht mehr ganz so gut geschmeckt.
Ich habe die Erbsen abgeerntet und bereits heraus genommen. Die Puffbohnen sind auch abgeerntet. Ein paar habe ich übersehen, vielleicht wird nochmal eine Minimahlzeit daraus. Dann kommen auch sie raus.
Ich habe schon angefangen, den vorgezogenen Kohl auszupflanzen. Ein paar Pflanzen habe ich noch, aber ich brauche erst Platz in den Hochbeeten. Die Frühkartoffeln und die frühen Zwiebeln ernte ich derzeit nach Bedarf. Der Salat versucht derzeit zu blühen. Die Blüten breche ich heraus, die bekommt Strolch. Mal sehen, ob er nochmal nachwächst. Die zweite Ladung Radieschen wird kann geerntet werden, ebenso kann ich Spinat ernten und Rote Bete.
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Neben den restlichen Kohlsorten, die ich noch pflanzen werde, werde ich nun auch nochmal Kohlrabi aussäen.
Einige Kräuter habe ich schon bei der Hitze getrocknet, insbesondere Pfefferminze, Zitronenmelisse, Ringelblumenblüten und Mutterkraut. Mit den Blüten des Johanniskraut habe ich ein Öl angesetzt.
Kirschen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren und Blaubeeren sind reif und werden geerntet.
Neue Erdbeerpflanzen kann man jetzt setzen. Ich hoffe immer noch darauf, dass sich meine Monatserdbeeren unter den Beerenbüschen ausbreiten.
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Meine kleine Blumenwiese ist langsam so weit, dass sie einmal gemäht werden kann. Ich mache das mit einem kleinen elektrischen Rasenkantenschneider, es ist ja nicht so eine große Fläche. Das Schnittgut bleibt lieben, damit es sich weiter versamen kann. Hoffentlich wird sie dann noch ein zweites Mal so schön.
Sonst jäte ich weiter regelmäßig Unkraut und sammle herunter gefallenes unreifes Obst auf.
Geranium, Ziersalbei und Frauenmantel habe ich komplett herunter geschnitten, damit sie ein zweites Mal kommen. Zur Stärkung haben die Pflanzen verdünnte Brennesseljauche bekommen.
Sobald der Lavendel halbwegs verblüht ist, werde ich auch hier die Blüten abschneiden. Wenn man das zeitig genug macht, also etwa bis Mitte des Monats, blüht er im September ein zweites Mal. Die Blüten werde ich trocknen für Duftkissen, Tee und vielleicht setze ich auch noch ein Öl an. Mal sehen.
Viel Arbeit macht nach wie vor das Wässern des Gartens. Trotz der Abkühlung und einiger dunkler Wolken regnet es nicht. Die Regentonnen sind fast leer- sehr zum Leidwesen der Goldfische, die sich in unserem Teich tummeln. Sie füttere ich nämlich mit den Mückenlarven, die ich mit einem Kescher aus den Regentonnen fische. Das ist sehr praktisch, denn wir haben weniger Mücken und die Fische sind satt. Das macht beide Seiten glücklich.
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Für Insekten, Vögel und auch den Igel habe ich mehrere Wasserstellen im Garten.
Trotz der warmen Tage haben wir im Teich sehr klares Wasser, was ich wohl dem Filter zu verdanken habe den wir eingesetzt haben. Wir haben sehr wenig Algenwachstum. Ich habe noch eine zusätzliche Unterwasserpflanze eingesetzt. Die erste hatten die Fische herausgerupft. Sie wächst jetzt einfach an einer anderen Stelle weiter. Die zweite will nicht so richtig wachsen. Nun habe ich eine dritte eingesetzt. Unterwasserpflanzen sind mit die wichtigsten Pflanzen im Teich. Sie verarbeiten die Nährstoffe im Teich und reichern Sauerstoff an. So wird zusätzlich das Algenwachstum eingedämmt.
Auch wenn man am liebsten auf sie verzichten möchte, weil man sie am wenigsten sieht, sie spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Teichwassers.
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Was passiert in Euren Gärten im Juli?
Verlinkt in den Kommentaren gerne einen entsprechenden Beitrag.
Herzliche Grüße
Steffi

12 Kommentare

  • Achim Wenk

    Hallo Steffi,
    Ich werde heute erste meine Ackerbohnen abernten. Da hängt heuer sehr viel dran. Was machst du so alles aus denen? Ich werde sie erst mal einfrieren, kann ja gar nicht alle auf einmal verbrauchen. Eine leckere Quiche hatten wir vor kurzem damit gemacht.
    Ansonsten genießen wir das leicht abekühlte Wetter im Garten. Liebe Grüße ,der Achim

    • Frau Pratolina

      Lieber Achim,
      Ich hatte zum ersten Mal dicke Bohnen und aufgrund des starken Läusebefalls trugen die nicht so stark, wie ich gehofft habe. Allerdings war ich froh, dass ich überhaupt welche ernten konnte dank des aufopferungsvollen Einsatzes der Marienkäferlarvenarmee. Ich habe eine ganze Mahlzeit herausbekommen. Ich habe sie mit Zwiebeln und Speck angebraten und mir haben Bohnen noch nie so gut geschmeckt. Selbst der Teenie, der sämtlichem Grünzeug nach wie vor meist skeptisch gegenüber steht, musste zugeben, dass es lecker war.
      Vielleicht waren es auch einfach zu wenig Pflanzen. Ich denke derzeit über eine kleine Erweiterung der Hochbeete nach. Ich habe das heute Morgen kurz mal zur Sprache gebracht- der Gatte war nicht so begeistert, war er doch der Meinung, langsam fertig zu sein. Langsam hat er Angst vor meinen Ideen, fürchte ich.
      Liebe Grüße
      Steffi

  • Krümel

    Hallo Steffi,
    auch bei uns geht die Ernte los. Allerdings bisher nur Obst.
    Kühler ist es, aber sämtliche Gewitter inkl. Nass von oben sind mal wieder Meilenweit an uns vorbei gezogen. Wie kommt es eigentlich, dass alle Stauden binnen eines Tages vertrocknen und nach jämmerlich nach Wasser schreien und das Unkraut steht da wie eine Eins? Das ist unfair!
    Viele Grüße,
    Krümel

    • Frau Pratolina

      Hallo Krümel,
      Kommt vielleicht immer auf die Definition von Staude und Unkraut an. Schafgarbe und Männertreu finden das Wetter super und hängen nicht. Ist für mich Staude und kein Unkraut. Ich versuche, vermehrt Pflanzen zu setzen, die die Trockenheit ertragen können, dann wird der Giessaufwand geringer. Einige Pflanzen bekommen eine Unterstützung durch eine zusätzliche Bewässerung. Zeige ich demnächst mal.
      Bei 38 Grad sah übrigens sogar der Löwenzahn schlapp aus ; )
      Liebe Grüße
      Steffi

  • Topfgartenwelt

    Liebe Steffi, ja, im Garten beginnt es jetzt mit der Ernte und Neuaussaat. Wir sind daher derzeit auch sehr beschäftigt. Über die etwas Kühleren Temperaturen habe ich mich auch gefreut, die Affenhitze der letzten Tage, war wirklich extrem.

    LG Kathrin

  • Websigrid

    Dein Garten ist sooo schön! Wir haben diesen Jahr nur ein einziges Gemüsebeet bepflanzt und gestern zum ersten Mal gejätet. Letzte Woche hatten wir 40 Grad im Schatten, da hatte selbst ich keine Lust mehr auf Gartenarbeit, zumal unser Garten von früh bis spät Sonne hat! Aber diese Woche gehts, und für morgen hab ich mir vorgenommen, die Blumen von verblühten Blütenständen zu befreien. Liebe Grüße, Sigrid

    • Frau Pratolina

      Liebe Sigrid,
      Ach, es gibt auch weniger schöne Ecken in meinem Garten, die werden zwar immer weniger, aber es es ist ja auch nicht die Perfektion, die es ausmacht.
      Ich hatte bei 40 Grad auch keine Lust auf Gartenarbeit, sondern habe mich ins Haus verkrochen. Wenn es zu warm ist, bin ich auch nicht mehr in der Lage, irgendwas zu machen.
      Liebe Grüße
      Steffi

  • Margit

    Grade gab es ein kleines Gewitter und es hat sogar ein wenig geregnet. Aber nicht länger als 5 Min. Es bleibt also alles sehr trocken und das Wässern ist im Moment die Hauptaufgabe. Ist es für die Aussaat von Kohlrabi nicht schon zu spät? Ich habe wirklich keine Ahnung!
    Viele Grüße von
    Margit

    • Frau Pratolina

      Liebe Margit,
      Ich versuche, bis zum Herbst noch einmal Kohlrabi zu ziehen, vielleicht gelingt es. Die ersten ernte ich gerade. Wir hatten gestern Abend tatsächlich mal drei Stunden Regen. Heute sieht alles mal frisch aus im Garten- eine echte Wohltat.
      Liebe Grüße
      Steffi

  • Rumpelkammer

    wow
    du warst ja richtig fleissig
    und dein Garten sieht sehr schön aus

    ich habe ja nur ein kleines Gärtchen und in meinem Hochbeet
    wachsen Blumen
    den Lavendel mag ich gar nicht beschneiden
    ich habe nur den einen und die Bienen freuen sich
    wenn es auch nicht viele sind

    wir warten auch auf Regen
    morgen soll ja etwas kommen

    liebe Grüße
    Rosi

    • Frau Pratolina

      Liebe Rosi,
      Vielen Dank fürs Gartenkompliment, da bin ich nicht alleine fleißig, denn die groben Arbeiten erledigt der Gatte- da bin ich sehr froh drüber.
      Den Lavendel habe ich die Tage beschnitten, denn ich möchte die Blüten verwenden. Die Bienen haben noch ausreichend anderes in meinem Garten, wo sie Nektar sammeln können.
      Liebe Grüße
      Steffi

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