Nachhaltigkeit,  Rezepte

Gemüsebrühe einfach selber machen

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Gemüsebrühe kann man ganz einfach selber machen. Ich dachte eigentlich, dass jeder ein solches Rezept bereits kennt. Aber ich stelle immer wieder fest, dass dies nicht der Fall ist. Daher zeige ich Euch heute mal, wie ich Gemüsebrühe selber mache.

Aufgrund meiner Unverträglichkeiten vertrage ich die meisten Brühwürfel, Pasten, Pulver leider nicht, denn sie enthalten oft Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Auch von den Bioprodukten nehme ich hier Abstand. Leider heißt Bio nicht, dass hier auf Geschmacksverstärker verzichtet wird. Hier heißen sie dann eben Würzhefen oder so. Trotzdem möchte ich bei manchen Gerichten nicht auf Gemüsebrühe verzichten. Und wenn es nur eine Sauce anreichern soll, will man ja nicht vorher noch eine Gemüsesuppe kochen. Am Anfang habe ich das regelmäßig getan und die Suppe portionsweise eingefroren. Dafür habe ich viel Zeit für die Zubereitung und viel Platz zum Einfrieren gebraucht und ich musste immer rechtzeitig ans Auftauen denken. Die Methode, die ich Euch nun zeige, hat mir irgendwann meine Oma verraten, die seit Jahren so Gemüsebrühe vorbereitet.

Gemüsebrühe einfach selber machen

Zutaten

Es werden hierfür die Lebensmittel benötigt, die man auch sonst für eine Gemüsebrühe nehmen würde, also zum Beispiel Sellerie, Petersilienwurzel, Mohrrüben, Blattpetersilie, Liebstöckel oder einfach fertig zusammengestelltes Suppengemüse. Ich würze noch mit Pfeffer und Lorbeer. Gerade Menschen, die sonst den Geschmack von fertiger Brühe kennen, empfehle ich, auf jeden Fall Liebstöckel zu ergänzen. Es wird nicht umsonst auch Maggikraut genannt und gibt der Gemüsebrühe Geschmack. Der Vorteil ist, dass man sich seine Brühe nach eigenem Geschmack und Verträglichkeiten zusammen stellen kann. Gerade für Allergiker ist dies toll, weil man nur wirklich weiß, was drin ist, wenn man es selbst gemacht hat.

Wie wird es gemacht?

Alle Zutaten werden gewaschen, gegebenenfalls geschält und grob in Stücke geschnitten. Ich besitze diesen Multizerkleinerer*. In dem kann ich alle Zutaten mit den Gewürzen in kleinste Stückchen schneiden. Das geht superschnell und erleichtert die Arbeit ungemein. Dann wiege ich die Masse. Salz wird in einem Verhältnis 100:20 dazu gegeben. Also pro 100 g gehacktem Gemüse ergänzt man mit je 20 g Salz. Dies wird gut verrührt und in saubere Gläser abgefüllt. Die Gläser bewahre ich im Kühlschrank auf. Meist mache ich zwei Gläser auf Vorrat. Für 500 ml kochendes Wasser nimmt man einen Esslöffel Brühe.

Schmeckt gut, ist viel gesünder und schnell gemacht.

Herzliche Grüße

Steffi

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2 Kommentare

  • Sigrid Prenner

    Ich kenne etwas Ähnliches, habe es aber selbst noch nicht probiert. Zutaten und Vorgehensweise wie bei dir, nur wird die kleingehäckselte Masse auf ein Backblech gestrichen und getrocknet. Dies konzentriert den Geschmack und eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht notwendig!
    Sigrid

    • Frau Pratolina

      Liebe Sigrid,
      Du hast recht, viele machen da auch im Dörrautomaten oder so. aber für mich ist das hier die einfachere Variante. Ich habe nicht diesen langen Trocknungsprozeß und kann es sofort anwenden.
      Liebe Grüße
      Steffi

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